21. Februar 2026
Das Leistungsprinzip muss auch für Kinder und Jugendliche gelten. Wirklich?
Ich höre das in meiner Umgebung sehr oft, scheinbar auch von aufgeklärten Menschen: Kinder müssen doch auch etwas leisten!
Diese Rufe sind häufig, meistens verbunden mit einem "das hat uns doch auch nicht geschadet". Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Es hat sehr wohl geschadet, denn sonst hätten wir nicht eine solch verdorbene Gesellschaft.
Politikerinnen und Politiker sind besonders gut darin, sich auf Kosten von Kindern und Jugendlichen Popularität zu verschaffen. Nämlich genau mit solchen Forderungen.
Silke Fokken schreibt heute im Spiegel einen überfälligen Kommentar [€] unter der Überschrift Auf dem CDU-Parteitag wäre eine Entschuldigung fällig.
Unionspolitiker fordern gern, das Leistungsprinzip müsse auch für Kinder und Jugendliche gelten. Ihre populistischen Reden mögen älteres Publikum erfreuen. Die Jungen aber leiden doppelt.
Intro des Artikels
Im Artikel kommen die Herren Söder und Merz vor. Dies sind zwei privilegierte Schnösel, bezahlt vom Steuerzahler, der meist hart für sein Geld arbeiten muss. Die zwei Herren zeichnen sich dadurch aus, dass sie noch nie in ihrem Leben wirklich gearbeitet. Herr Söder promovierte zum Dr. jur. Seine Promotionsarbeit wurde mit statis bene bewertet, das ist in Schulnoten gerechnet eine vier. Herr Merz hat von der Blackrock-Heuschrecken-Truppe einen Haufen Geld bekommen. Das hat er nicht verdient, das wurde anderen Menschen weg genommen. Beide Herren glauben, besonders geeignet zu sein, politische Entscheidungen zu treffen. Man muss ergänzen: dummes Wahlvolk hat sie auserwählt. Denn in der Bildungsdebatte beweisen beide Herren, im Chor mit anderen rückwärtsgewandten Individuen, dass sie nicht besser sind als Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Man kann den zwei Herren und den anderen in ihrem Chor getrost eine sechs in Sachen Kompetenz erteilen. Denn das, was sie über die großen Sprachrohre auf unbedarfte Menschen herausposaunen ist schlicht gefährlich. Es ist nicht einfach nur Unfug. Es ist genau der Gedankenmüll, der die zerstörerischen Kräfte stark macht, der ihnen das Wahlvolk zu tausenden auf die Mühlen spült.
Daher ist der Kommentar von Silke Fokken überfällig. Es wäre tatsächlich Aufgabe der vierten Macht im Staate, genau diese Aufklärungsarbeit zu leisten. Stimmungsmache auf Kosten von Kindern und Jugendlichen und auf Kosten der Gesellschaft muss immer kompetent kommentiert werden. Und zwar laut und deutlich. Nur so werden wir als Gesellschaft lernfähig und klüger.
Silke Fokken schließt ihren Kommentar:
Jetzt wäre es für ihn an der Zeit, sich richtig anzustrengen, Leistung zu zeigen für die Kinder in diesem Land. Alles andere gefährdet den Standort.
Die Herren Merz und Söder und ihre autoritären Bürder und Schwestern im Chor wird das kaum interessieren.